18. Mai 2012

Neoklassiker und Keynesianisten unterscheidet, dass beide ökonomischen Schulen auf der jeweils anderen Seite der volkswirtschaftlichen Gesamtgleichung herum drehen wollen, um Wachstum zu gerieren und das Gleichgewicht herzustellen. Das Problem an der Sache: Das gibt es gar nicht. Und wenn es es gäbe, würde es nichts anderes bedeuten als Stillstand: Das weiß jeder, der schon einmal beobachtet hat, wie zwei Waagschalen sich eingependelt haben. 

Natürlich lassen sich ökonomische Theorien praktischerweise in mathematischen Gleichungen darstellen. Das macht sie kurz und knapp und sie erfordern von ihrem Erfinder auch gewisse logische Kentnisse.

Aber die erliegen dann meist einem Mißverständnis. Sie setzen ihr Konstrukt ...

euckenserbe auf fdogblog um 09:30

Der Tierschützer Erwin Kessler hat in einem Artikel Novartis-Chef Daniel Vasella indirekt mit Adolf Hitler verglichen. Das Bülacher Bezirksgerichtes sprach ihn der Verleumdung schuldig. Kessler zog das Urteil weiter. Das Zürcher Obergericht hat nun das Urteil jedoch weitgehend bestätigt.
[...]
Kessler hatte auf der Homepage des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) im August 2009 Daniel Vasella in mehreren Artikeln attackiert. Er bezeichnete Vasella unter anderem als Chef-Abzocker und als Verantwortlichen für Massenverbrechen. In einem anderen Artikel stellte Kessler die Frage, ob Vasella nicht zutiefst die Hitler-Attentäter beleidige. Hätten doch diese versucht, Massenverbrechen gewaltsam ein Ende zu setzen.
[...]
[Das Obergericht] sprach Kessler zwar ...

ars libertatis auf ArsLibertatis um 07:09

Anfang der 1990er Jahre erschien es fast unvorstellbar, dass der Mann im gelben Pullover nicht mehr um den Globus reisen würde. Ende April 1992 kündigte der "immerwährende Außenminister" schließlich doch den bevorstehenden Rückzug von seinem Amt an.

FNSt um 06:32

Aus deutscher Sicht ist das höchst seltsam: Das neue Parlament ist noch gar nicht gewählt, aber es gibt bereits die neue Regierung. Gewählt wird am 10. und 17. Juni. Seine Regierung hat Staatspräsident Hollande gestern vorgestellt.

In dieser Umkehrung der zeitlichen Reihenfolge, die man in einer parlamentarischen Demokratie sonst erwartet - der Reihenfolge, die für uns in Deutschland nachgerade selbstverständlich ist -, drückt sich der Umstand aus, daß Frankreichs Fünfte Republik eben keine parlamentarische Demokratie ist, sondern eine Präsidial­demokratie. Der Premierminister wird nicht vom Parlament gewählt, sondern vom Präsidenten ernannt.
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Zettel auf Zettel um 03:17

Der frühere Bundespräsident Roman Herzog hält die Fünf-Prozent-Hürde bei Bundestagswahlen für zu niedrig. „Im Prinzip ist die Fünf-Prozent-Hürde nicht mehr zeitgemäß“, sagte er dem Magazin Focus. Angesichts immer mehr kleinerer Parteien werde der Bundeskanzler sonst „nicht mehr von einer großen Mehrheit der Bevölkerung getragen“. Diese Entwicklung gefährde die parlamentarische Demokratie, warnte Herzog, der Kennern als ausgewiesener lupenreiner Demokrat gilt.

Bereits derzeit seien ja sechs Parteien im Bundestag vertreten, dazu komme nach derzeitigen Umfragen demnächst noch die Piratenpartei. Da sei es zwingend notwendig, über eine Änderung des Wahlrechtes nachzudenken, so der Altbundespräsident, der auch schon entsprechende Ideen hat. "Eigentlich müssten wir ...

ppq auf Politplatschquatsch um 03:00

Bei Sweetgrass gehen wir wieder über die Grenze in die USA. Ich meine wir fahren. Die amerikanische Grenzbeamtin fragt: „How many passengers?“ Ich sage: „Two adults, two children!“ Sie darauf: “Who’s children are they?“ Meine Frau und ich lachen: “Ours – of course…” Ich verkneife mit weitere Bemerkungen und schon sind wir durch.

Wir waren schon mal lange in Montana. Diese Ecke kannten wir noch nicht. Erst riesige Ebenen wie in Alberta, dann Berge wie in Neuseeland. Einfach Fantastisch. Montana ist ein Traum. Einer der Gründe, warum viele Hollywoodschauspieler und Leute, die es sich leisten können, hier eine Ranch haben ...

Robin Renitent auf RebelLog um 02:12

17. Mai 2012

So jetzt ist es aber vollbracht. So langsam kann ich das Thema nicht mehr sehen, aber wann kann man schon mal so einen Megahype um die Einführung einer neuen Aktie als Blog begleiten. Der erste Kurs von Facebook erblickte an der NASDAQ erst gegen 17:30 MEZ das Licht der Welt. Bis dahin kursieren verschiedene Preise [...]

Dirk Elsner auf Blicklog um 23:47

Online-Artikel. Von Joachim Volz
Wie (un-)ökonomisch Windenergie ist, fragt Joachim Volz. Befürworter der angeblich kostenlos vorhandenen „Erneuerbaren“ vergessen gerne, dass Energie immer erst durch menschliche Arbeit nutzbar wird. Beachtet man diesen Faktor, kommt man zu einem klaren Ergebnis: ineffizient

Novo Argumente um 22:01

Harald Martenstein in der Zeit über den Mainstream:
“Den Begriff »Reaktanz« hat 1966 ein gewisser Jack W. Brehm erfunden, ein Sozialpsychologe. Reaktanz bedeutet, vereinfacht gesagt, dass wir Menschen auf eine Überdosis von psychischem Druck oder auch auf Verbote sehr häufig in folgender Weise reagieren: Wir tun genau das Gegenteil von dem, was von uns erwartet wird. Reaktanz ist ein typisches Abwehrverhalten gegen jede Art von Einschränkung, Druck und Verboten.”

Lesebfehl! Der Artikel ist preiswürdig und genial, und jeder Punkt ist es wert. Man kann ihn auf die Themen “Rechtsextremismus”, Drogen, die “Online-Durchsuchung”, den Fall “Tron” und vieles andere mehr anwenden ...

admin auf Burks’ Blog um 16:37

Der Tagesspiegel schreibt:
Die “Spiegel-Online”-Redaktion beteiligt sich aktiv am Rücktritt des Berliner Parteichefs Semken – und tastet damit das im Pressekodex verankerte Prinzip des Quellenschutzes an.

Sehr wahr! Hört! hört!

admin auf Burks’ Blog um 16:24

Muttis Liebling ist raus und die deutschen Qualitätsmedien wissen auch warum: Weil Merkel eine Terminatorin mit „Maschinenherz“ ist, so sieht das zumindest der wie immer völlig faktenbefreite Leitartikel von Heribert Fürchtegott Prantl. Der Spiegel  und die ZEIT berichten uns von Unmut über die Patzer im NRW-Wahlkampf und Streit mit der Kanzlerin und dem Polterbayern Seehofer. Dass Merkel selbst die Energiewende für den Rauswurf Röttgens als Umweltminister angeführt hat ist den Medienschaffenden zwar nicht entgangen, aber mehr als die offizielle Linie nachzuplappern – Röttgen ist jetzt eine „lame duck“ und kann diese historische Aufgabe daher nicht mehr optimal erfüllen – bringen sie nicht ...

lalibertine auf fdogblog um 12:57

Über zwei interessante Blogprojekte habe ich in diesen Tagen etwas gelesen. Da ist erst einmal Andreas Buschmeier, der den anspruchsvollen und gern gelesenen Blog All about Banking betreibt. Es ist angeregt durch die Debatte, dass sich die deutschen Wirtschaftsblogger noch zu wenig untereinander vernetzt haben. Um dies zu verbessern und weil wieder einmal festgestellt wurde, [...]

Dirk Elsner auf Blicklog um 12:00

Natürlich gefällt es mir, wenn das Handelsblatt auf eine solche Idee einsteigt, die der Egghat von der Wunderbaren Welt der Wirtschaft und ich auf der Zugfahrt zur re:publica 2012 diskutiert haben. Das ist für mich auch ein Beispiel, wie Vernetzung von Blogs und Zusammenarbeit mit Medien Spaß machen kann. Danke auf jeden Fall an Tina [...]

Dirk Elsner auf Blicklog um 10:39

Die Arbeit in der Koalition in Berlin wird jetzt vielleicht sogar leichter, weil sich die FDP keine Existenzsorgen mehr machen muss. Sie hat sich stabilisiert.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Volker Kauder, gegenüber der FAZ zu den Auswirkungen des Wahlergebnisses in NRW auf die Regierungsarbeit in Berlin.

Kommentar: Kauder spricht eine schlichte Wahrheit aus: Die Arbeit in einer Koalition funktioniert dann am besten, wenn es beiden Partnern gut geht.

Ich habe nie die Vermutungen verstanden, die Kanzlerin hätte den Niedergang der FDP gefördert oder mindestens gern gesehen. Denn ein Koalitionspartner, der mit sich selbst beschäftigt ist, ist ein schlechter Koalitionspartner. Je ...

Zettel auf Zettel um 10:37

wow das war aber schnell.
Da geht man gestern abend in's Bett und erfährt an nächsten Morgen das ein Gutmensch zurückgetreten ist. Nun  ja er wird wohl durch einen Anderen ersetzt werden, ein so wichtiges Amt wie das eines "Umwelt"ministers kann  man ja kaum vakant lassen (auch wenn es 79,99 Millionen billiger käme)

Die Suche nach Gründen für den offenbaren Rauswurf sind "interessant" Dazu fand ich dann heute noch http://www.politikerklaert.de/warum-die-kanzlerin-rottgen-wirklich-entlassen-hat-382/  , wenn das stimmen sollte, kann ich den Rauswurf verstehen.  Passenderweise stolperte der Herr Rötten über Subventionen....

Wäre ja so, wie Katholiken ohne Pabst ...

Friedrich auf nab->yab um 10:28

Zweimal jährlich werden neue Stipendiatinnen und Stipendiaten in die Förderung aufgenommen. Zielgruppe unserer Förderung sind leistungsstarke Studierende und Promovierende, die sich auf der Basis liberaler Werte gesellschaftlich engagieren.

FNSt um 10:25

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