FreiheitsNewshttp://news.freiheitsforum.comdescription of the websiteFri, 18 May 2012 21:54:17 -0000ODEM.blog: Die unbegründete Angst, Urheberrechtsverletzungen und rechtswidrige Webseitenhttp://blog.odem.org/2012/05/urheber-angst.html<p><span style="font-family: arial, sans-serif;"><span> </span></span></p> <p>Ende letzter Woche habe ich angefangen, den Initiator der Aktion „Wir sind die Urheber“ sowie eine mehr oder minder zufällige Auswahl der Unterzeichner per E-Mail <a href="http://blog.odem.org/2012/05/wunschkonzert.html">anzuschreiben</a>.[1] Ich möchte herausfinden, was sich die Urheber und der Initiator des Briefes wünschen und die gesamte Diskussion auf eine sachliche Ebene führen, auch wenn dies allen Beteiligten (mir auch) oft schwer fällt.</p> <p><span style="font-family: arial, sans-serif;">Bevor ich die Antworten in den nächsten Tagen im Detail veröffentliche, hier schon mal die ersten Erfahrungen: <strong>Die meisten Urheber scheinen Ängste zu haben, die sie aber nicht genau begründen können; einige halten sich nicht an das deutsche Recht, und einer ist mutmaßlich selbst ein dutzendfacher Urheberrechtsverletzer.</strong></span></p> <p>Generell fällt auf: nur wenige der Unterzeichner haben geantwortet. Insgesamt habe ich bisher direkt 30 angeschrieben, habe zehn Antworten erhalten, nur vier sind auf meine Fragen einigermaßen eingegangen.&nbsp;<strong>Initiator Matthias Landwehr hat bis heute nicht geantwortet,</strong> was den Verdacht erhärtet, dass es ihm nur um Show geht, nicht um eine inhaltliche Arbeit. Das wäre schade!</p> <p>Fast alle der frühen Unterzeichner der Erklärung sind Schriftsteller oder Autoren. Nicht alle haben eine eigene Webseite (aber fast alle einen vermutlich auch vom Verlag gepflegten Eintrag bei Wikipedia), die Webseiten werden meist vom Verlag betreut, direkte Kontaktaufnahme ist nicht möglich. Insgesamt habe ich zu rund 90 Autoren versucht die Kontaktdaten zu recherchieren, wenn nur der Verlag oder Agent oder die Postadresse auffindbar war aber (noch) keine Mail verschickt: Im ersten Schritt will ich ungefilterte Antworten, die möglichst wenig Verlagen geschrieben oder beeinflusst werden, denn es geht mir um die Ansicht der Künstler.</p> <p>Viele (etwa die Hälfte!) der Webseiten, die nicht direkt vom Verlag betreut werden, sind nach deutschem Recht rechtswidrig: Das Impressum fehlt entweder ganz oder enthält nicht alle Pflichtangaben. Teilweise sind angegebene E-Mail-Adressen nicht mehr gültig.</p> <p>Besonders dreist erscheint&nbsp;<a class="ext" href="http://www.thomasbrussig.de/">Thomas Brussig</a>, darum erwähne ich ihn hier auch namentlich: bei ihm fehlt nicht nur das Impressum gänzlich, und die auf der Webseite versteckte E-Mail-Adresse ist ungültig. <strong>Er begeht mutmaßlich auch dutzendweise Urheberrechtsverletzungen:</strong> Er veröffentlicht auf seiner Seite nicht nur Volltexte von Rezensionen seiner Bücher, Filme und Theaterstücke aus diversen Zeitungen (TAZ, FAZ, Südddeutsche...), sondern auch Interviews, in denen er erwähnt wurde – beispielhaft hier eines u.a. mit <a class="ext" href="http://www.thomasbrussig.de/Seiten/Vielerlei/Ballack%20saechselt%20wenigstens%20noch.htm">Angela Merkel</a>. Die Verlage erteilen üblicherweise keine Lizenzen für entsprechende Veröffentlichungen, in diesem Fall ist das auch nicht anders zu erwarten. Auf eine entsprechende Anfrage von mir reagierte er dank fehlerhafter E-Mail-Adresse nicht …</p> <p>Und so jemand beschwert sich über Urheberrechtsverletzungen? <strong>Ernsthaft?</strong></p> <p>&nbsp;</p> <h3>Und inhaltlich? Unbegründete Angst!</h3> <p>Inhaltlich war die häufigste Antwort auf meine Fragen[2] „ich habe keine Ahnung, aber der Gesetzgeber muss Abhilfe schaffen“; keiner der Autoren sieht direkte finanzielle Probleme. Aber vielleicht in der Zukunft! Sie wollen vor „Raubkopien“ geschützt werden, insbesondere bei E-Books. Einige sprachen sich gegen Abmahnungen aus, andere beschweren sich darüber, dass das Urheberrecht 70 Jahre nach dem Tod endet.&nbsp;</p> <p>Das zeigt mir, dass es wichtig ist, zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren, auch wenn es allen (mich eingeschlossen!) schwer fällt. Denn insgesamt scheint es sich vor allem um Missverständnisse, Unverständnis bzgl. des Internets und um eine einbegründete, diffuse Angst vor Neuem – angestachelt durch die Verlage – zu handeln.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Dies mal als erster Überblick, eine komplette Zusammenstellung werde ich nachreichen wenn noch weitere Antworten zusammen kamen.</p> <p>——</p> <p>[1] Die Recherche der Adressen habe ich nicht öffentlich gemacht, damit die Leute nicht getrollt werden. In der Zwischenzeit haben einige Spinner, die sich Anonymous nennen, Privatadressen der Autoren recherchiert und veröffentlicht. Auch wenn es sich um Daten handelt, die jeder einfach selbst recherchieren kann, die&nbsp;<a class="ext" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/urheber-appell-die-schwarze-liste-von-anonymous-11750188.html">Reaktion blieb natürlich nicht aus</a>. Liebe Spielkinder: solch ein Unfug schadet. Lasst das.</p> <p>[2] Konkret hatte ich folgendes gefragt (leicht präzisiert gegenüber der <a href="http://blog.odem.org/2012/05/wunschkonzert.html">Mail an Landwehr</a>):</p> <blockquote> <ul> <li>Welche Gefahren und finanziellen Probleme sehen Sie&nbsp;derzeit durch das Internet [insbesondere] für [Autoren|Kreative] aufkommen?</li> <li>Welche konkreten Vorstellungen, Wünsche und Anregungen&nbsp;haben Sie, wie das Urheberrecht im Internet durchgesetzt&nbsp;werden soll?</li> <li>Welche konkreten Maßnahmen stellen Sie sich zur Stärkung&nbsp;des Urheberrechts im digitalen Zeitalter vor?</li> <li>Wie sieht Ihr Konzept eines modernen Internets aus, das&nbsp;es den Urhebern weiterhin ermöglicht, von ihrer Arbeit&nbsp;leben zu können?</li> </ul> </blockquote> <p>&nbsp;</p> <p><em>(Ein paar kleinere Updates am Text, vor allem sprachlicher Natur, am 13.5. um 19:20)</em></p>nospam@nospam.com (Alvar Freude)Fri, 18 May 2012 21:54:17 -0000http://blog.odem.org/2012/05/urheber-angst.htmlautorenurheberrechturheberrechtsverletzungZettels Raum: Grexithttp://zettelsraum.blogspot.com/2012/05/grexit.html<span style="font-family: verdana;"></span><br /><div style="text-align: justify;"><span style="font-family: verdana;">Der griechische Exit, also der Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone, ist seit zwei Jahren ein Dauerthema. Zuerst ein Tabu, nur von wenigen Ketzern ins Gespräch gebracht, wurde diese Option dann immer breiter <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/merkel-schlaegt-griechenland-euro-referendum-vor-a-833906.html">diskutiert</a>. Weil beim Euro-Beitritt gemogelt wurde, wenn Sparmaßnahmen nicht greifen, falls die &quot;falschen&quot; Leute an die Regierung kommen, wenn der Staatsbankrott doch kommt - die &quot;Rückkehr zur Drachme&quot; scheint allgemein die naheliegende Konsequenz.</span><br /><span style="font-family: verdana;"><br /></span><br /><span style="font-family: verdana;">Das ist ziemlich erstaunlich. </span><br /><span style="font-family: verdana;"><br /></span><br /><span style="font-family: verdana;">Denn es gab eigentlich gar keinen direkten Zusammenhang zwischen gemogelten Wirtschaftsdaten und &quot;Euro-Reife&quot;. Und es gibt keinen zwischen Staatsbankrott und Ausschluß aus der Euro-Zone. Daß die Griechen schlecht gewirtschaftet haben war und ist völlig unabhängig davon, in welcher Währung sie ihre Schulden anhäufen. Und an denen würde sich auch nichts ändern, wenn die Griechen ihre täglichen Einkäufe in irgendeiner anderen Währung tätigen würden. </span><br /><span style="font-family: verdana;"><br /></span><br /><span style="font-family: verdana;">Vor allem aber: Es gibt überhaupt kein vernünftiges Konzept, wie die &quot;Rückkehr zur Drachme&quot; denn organisatorisch und finanzpolitisch durchgeführt werden sollte. Für die Bildung der Währungsunion gab es naheliegende und durchführbare Verfahren. Für ihre Auflösung gibt es die nicht. Man hat nur die Wahl zwischen einem hochkomplizierten und aufwendigen Verfahren - und ganz schlechten Basteleien. </span><br /></div><a href="http://zettelsraum.blogspot.com/2012/05/grexit.html#more">Read more »</a><div class="blogger-post-footer"><img alt="" height="1" src="https://blogger.googleusercontent.com/tracker/29224247-1660338140256357258?l=zettelsraum.blogspot.com" width="1" /></div>noreply@blogger.com (R.A.)Fri, 18 May 2012 21:25:50 -0000http://zettelsraum.blogspot.com/2012/05/grexit.htmlB.L.O.G.: Schlaps und Krigenhttp://www.bissige-liberale.net/2012/05/19/schlaps-und-krigen/<p>Nicht vergessen, Freunde: Am Wochenende aufs korrekte Outfit achten!</p> <p></p> <p></p>nospam@nospam.com (Rayson)Fri, 18 May 2012 20:39:10 -0000http://www.bissige-liberale.net/2012/05/19/schlaps-und-krigen/steckenpferde der autorenODEM.blog: Was wünschen sich denn die Urheber? (Update)http://blog.odem.org/2012/05/wunschkonzert.html<p>Matthias Landwehr, Literaturagent, ist der Verantwortliche hinter der Aktion "Wir sind die Urheber". Diese habe ich <a class="ext" href="https://plus.google.com/108883406637789936158/posts/BLLEbpViLuT">hier kommentiert</a>.</p> <p>Da viele der laut schreienden „Urheber“ oder selbsternannten Freunde der Urheber i.d.R. keine konkreten Vorschläge außer diffuses „stellt Euch nicht so an wegen ein bisschen Überwachung!“ anführen, habe ich ihm mal einen Brief (Verzeihung: eine Mail!) geschickt. Ich bin gespannt was er antwortet und werde hier berichten.</p> <p>Meine Mail im Wortlaut (weiter unten Update mit leicht präzisierten Fragen):</p> <blockquote> <p>Sehr geehrter Herr Landwehr,</p> <p>mein Name ist Alvar Freude und ich bin Mitglied der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestages.</p> <p>Wir haben uns dort -- vor allem in der Projektgruppe Urheberrecht -- intensiv mit dem Urheberrecht beschäftigt, suchen aber gleichzeitig das Gespräch mit den jeweiligen Akteuren. Vor einigen Monaten hatten wir ein ausführliches Gespräch mit Vertretern des Deutschen Kulturrats. Wir hatten die Hoffnung und Erwartung, dass uns der Kulturrat ganz konkrete Vorschläge macht, mit welchen konkreten Maßnahmen er das Urheberrecht im Internet schützen und stärken will. Leider hat kein einziger Vertreter des Kulturrates entsprechende Vorschläge gemacht und trotz entsprechender Zusage bisher auch nichts nachgereicht.</p> <p>Als Initiator der Aktion "Wir sind die Urheber" haben Sie sich ja sehr intensiv mit dem Urheberrecht, dem Internet und der Durchsetzung des Urheberrechts im Internet beschäftigt. Mich würde interessieren, welche derzeitigen Gefahren und Umsatzeinbrüche Sie insbesondere für Schriftsteller sehen und welche konkreten Vorstellungen, Wünsche und Anregungen Sie haben, wie das Urheberrecht im Internet durchgesetzt werden soll. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir diese nennen könnten, ebenso wie Ihr Konzept eines modernen Internets, das es den Urhebern weiterhin ermöglicht, von ihrer Arbeit leben zu können.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen.</p> <p>Sofern Sie nichts anderes vermerken, gehe ich davon aus, dass Sie mir die Genehmigung zur Veröffentlichung Ihrer Antwort unter Nennung Ihres Namens geben.</p> <p>Für Rückfragen stehe ich Ihnen auch unter (01 79) 13 46 47 1 zur Verfügung.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Freundliche Grüße</p> <p>&nbsp; Alvar C.H. Freude</p> </blockquote> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Upate:</strong></p> <p>Da Herr Landwehr bisher nicht reagiert hat, habe ich ihm am Morgen des 16.5. nochmals eine Erinnerung geschickt und die Fragen ein wenig präzisiert:</p> <blockquote> <p>Als Initiator der Aktion „Wir sind die Urheber“ haben Sie sich ja sehr&nbsp;intensiv mit dem Urheberrecht, dem Internet und der Durchsetzung des&nbsp;Urheberrechts im Internet beschäftigt. Daher habe ich einige Fragen&nbsp;an Sie, deren Antworten ich auch gerne veröffentlichen würde:<span style="white-space: pre;"> </span></p> <ul> <li>Welche Gefahren und finanziellen Probleme sehen Sie&nbsp;derzeit durch das Internet für Autoren aufkommen und&nbsp;auf welche Fälle des „Diebstahls“ beziehen sich Ihre&nbsp;Befürchtungen?</li> <li>Welche konkreten Vorstellungen, Wünsche und Anregungen&nbsp;haben Sie, wie das Urheberrecht im Internet durchgesetzt&nbsp;werden soll?</li> <li>Was halten Sie von den folgenden Maßnahmen, die derzeit&nbsp;diskutiert oder praktiziert werden: <ul> <li>Internet-Zugangs-Anbieter sollen den Zugang zu&nbsp;(ausländischen) Internet-Seiten blockieren, wenn dort&nbsp;Urheberrechtsverletzungen begangen werden.</li> <li>Wenn Nutzer wiederholt Urheberrechtsverletzungen&nbsp;begangen haben, soll deren Internet-Zugang abgeschaltet&nbsp;werden (analog zum Führerscheinentzug).</li> <li>Nutzer, die Urheberrechtsverletzungen begehen, sollen&nbsp;kostenpflichtig abgemahnt werden.</li> <li>Internet-Zugangsanbieter sollen auf Internet-Seiten,&nbsp;auf denen Urheberrechtsverletzungen begangen werden,&nbsp;Warnhinweise einblenden oder den Nutzern Verwarnungen&nbsp;schicken, die bei Wiederholung mit Sanktionen&nbsp;verbunden sind.</li> <li>Anbieter von Diensten im Internet, bei denen Nutzer&nbsp;Inhalte hochladen können, sollen die Nutzer eindeutig&nbsp;identifizieren (z.B. mittels des neuen Elektronischen&nbsp;Personalausweises) oder für deren Inhalte selbst&nbsp;verantwortlich sein.</li> <li>Anonymität im Internet sollte generell aufgehoben werden.</li> </ul> </li> <li>Welche konkreten sonstigen Maßnahmen stellen Sie sich zur&nbsp;Stärkung des Urheberrechts im digitalen Zeitalter vor?</li> <li>Wie sieht Ihr Konzept eines modernen Internets aus, das&nbsp;es den Urhebern weiterhin ermöglicht, von ihrer Arbeit&nbsp;leben zu können?</li> </ul> </blockquote> <p>Da weiterhin keine Reaktion erfolgt, werde ich einfach mal ein Fax schicken, vielleicht liest der Mensch so neumodischen Schnickschnack wie E-Mails nicht.</p>nospam@nospam.com (Alvar Freude)Fri, 18 May 2012 19:40:21 -0000http://blog.odem.org/2012/05/wunschkonzert.htmllandwehrmatthias landwehrurheberrechtutrheberB.L.O.G.: Wachstum – ein Eigenzitathttp://www.bissige-liberale.net/2012/05/18/wachstum-ein-eigenzitat/<p>Man wird in den n&#228;chsten Wochen viel &#252;ber Gipfel und die dort erhobenen Forderungen nach &#8220;mehr Wachstum&#8221; h&#246;ren. Diese Nachrichten kann man aber schnell vergessen, denn es gilt:</p> <blockquote><p>&#8220;Wachstum&#8221; durch mehr Geld und mehr Verschuldung ist kein Wachstum, sondern staatlich organisierte Augenwischerei. Also Betrug.</p></blockquote> <p>(<a href="https://twitter.com/#!/raysonbl">raysonbl</a> auf Twitter)</p></p>nospam@nospam.com (Rayson)Fri, 18 May 2012 19:26:25 -0000http://www.bissige-liberale.net/2012/05/18/wachstum-ein-eigenzitat/politikwirtschaftwirtschaftspolitikB.L.O.G.: “Kulturabgaben” und “Ethiksteuern”: die Sicht eines liberalen Christenhttp://www.bissige-liberale.net/2012/05/18/kulturabgaben-und-ethiksteuern-die-sicht-eines-liberalen-christen/<p>Anl&#228;sslich des Kirchentags der r&#246;misch-katholischen Kirche in Deutschland haben Katholiken, die in der Partei der &#8220;Gr&#252;nen&#8221; organisiert sind, ein &#8220;Papier&#8221; herausgegeben, in dem sie auflisten, wie das Motto des Kirchentags &#8220;Einen neuen Aufbruch wagen&#8221; mit Inhalt zu f&#252;llen w&#228;re. Dieser Autor h&#228;lt es f&#252;r seltsam und wenig w&#252;nschenswert, parteipolitische Fronten innerhalb einer Kirche zu er&#246;ffnen, so als ob sich die Sicht auf Jesus Christus und seine Nachfolge vom Parteibuch abh&#228;ngig machen lie&#223;e. Die Inhalte, die in dem &#8220;Papier&#8221; angef&#252;hrt werden, sind z.T. widerspr&#252;chlich, vor allem dann, wenn schablonenhaft linke Ideologie abgearbeitet wird: Autonomie der Gemeinden ist prinzipiell gut, aber da Tridentische Messen b&#246;se sind, dann wieder doch nicht so. Ein Grund mehr, innerhalb der Kirche mehr als Individuum denn als politische Gruppe aufzutreten. &#220;ber den weiteren Inhalt des &#8220;Papiers&#8221; h&#228;tte dieser Autor aus christlicher Sicht noch sei einiges zu sagen, aber daf&#252;r ist dieses Blog nicht der richtige Ort.&nbsp;</p> <p>Aber das wirklich aufsehenerregende Thema, zumindest in dem Umfeld, in dem der Schreiber dieser Zeilen sich im Internet bewegt, war die vermeintliche Forderung nach einer &#8220;Steuer f&#252;r Konfessionslose&#8221;.&nbsp;</p> <p><span id="more-6654"></span> <p>Wie man sich vorstellen kann, gebar das Internet, in dem die &#220;bertreibungen bekanntlich mindestens so lange weitergehen, bis man bei Hitler angekommen ist, &nbsp;noch viel absurdere Formulierungen. Schauen wir uns den <a href="http://www.josef-winkler.de/fileadmin/user_upload/pdf/2012/Echter_Aufbruch.pdf">Originaltext</a>&nbsp;(PDF) an:&nbsp;</p> <p> <blockquote>Ist es sinnvoll zuzuschauen, dass viele Menschen wegen der Kirchensteuer aus unserer Kirche&nbsp;austreten? Wir meinen, es ist auch aus der Perspektive unserer Kirche richtig, einen Reformweg zubeschreiten, der sich am italienischen Vorbild einer „Kulturabgabe“ orientiert, welche alle Menschen&nbsp;an eine gemeinn&#252;tzige Institution ihrer Wahl entrichten. Dies st&#228;rkt die Position der Kirche mehr als&nbsp;Debatten &#252;ber die kircheninternen Konsequenzen der Verweigerung von Kirchensteuerzahlung.</p></blockquote> <p>Das ist alles zu dieser &#8211; OMG, dieser Autor nimmt Gr&#252;ne in Schutz! &#8211; doch sehr ma&#223;voll vorgetragenen Idee, die von einer richtigen politischen &#8220;Forderung&#8221;, wie wir sie von Gr&#252;nen ja nun oft genug zu h&#246;ren bekommen, reichlich weit entfernt ist. Sowas st&#246;rt aber das Internet nicht, und Twitter, wo die Selbstreferenz zum heiligen(sic!) Prinzip erhoben ist, &nbsp;schon gar nicht. Nun muss der Schreiber dieser Zeilen damit leben, dass sich unter seinen virtuellen liberalen Freunden anscheinend viele befinden, die eine schwere Kindheit hinter sich haben, f&#252;r die zum gro&#223;en Teil der unheilvolle Einfluss r&#246;misch-katholischer W&#252;rdentr&#228;ger verantwortlich ist. Es gibt viele Wege zum Liberalismus, und einer davon ist offensichtlich der Kirchenhass, was diesen Autor in Verbindung mit anderen Symptomen schon zur Vermutung getrieben hat, viele FDP-Mitglieder seien nur deshalb nicht in der Union, weil sie Probleme mit dem &#8220;C&#8221; haben. Wie dem auch sei, jedenfalls konnte &#8220;raysonbl&#8221; auf seiner Twitter-Checkliste einen Account nach dem anderen in seiner Timeline abhaken, der das Thema je nach Temperament ablehnend &#8220;behandelte&#8221;. In zwei Blogs, die hier wiederholt zum Lesen empfohlen seien, nahmen zwei Stefans dazu Stellung: Der eine, Blankertz mit Nachnamen, bei der &#8220;<a href="http://www.freiheitsfabrik.de/auf-dem-weg-in-die-kultur-gez/#comments">Freiheitsfabrik</a>&#8221; (dem auch der Hinweis auf die o.g. &#8220;gr&#252;ne&#8221; Widerspr&#252;chlichkeit zu verdanken ist), und der andere &#8220;-olix&#8221; mit Namensende, in seinem <a href="http://stefanolix.wordpress.com/2012/05/17/strafsteuer-fuer-konfessionslose-was-fuer-eine-platte-polemik/">WordPress-Blog</a>. &nbsp;W&#228;hrend Blankertz mit &#8220;Talibanisierung&#8221; geradezu &#8220;twittersch&#8221; das Kleingeld ausgegangen zu sein scheint, weist stefanolix den Begriff &#8220;Straftsteuer&#8221; als unpassend zur&#252;ck. &nbsp;</p> <p>Es ist nat&#252;rlich sehr verr&#228;terisch, wenn die Forderung nach einer &#8220;Kulturabgabe&#8221; ausgerechnet als Antwort auf die Frage auftaucht, ob man den vielen Kirchenaustritten wegen der Kirchensteuer etwas entgegensetzen sollte. Die Idee ist also: Nehmen wir den finanziellen Anreiz weg, bleiben mehr Menschen in der Kirche. Gut, schauen wir es uns von dieser Seite her an. Wenn jemand &#8220;wegen der Kirchensteuer&#8221; aus der Kirche austritt, hat er offensichtlich ein &#246;konomisches Kosten-Nutzen-Kalk&#252;l vorgenommen. Der Preis entspricht nicht der Gegenleistung. Das ist, bezogen auf den christlichen Glauben, ein interessanter Gedankengang. Wie sieht denn die &#8220;Gegenleistung&#8221; aus? &#8220;Vergebung der S&#252;nden, ewiges Leben? Ok, f&#252;r 300 Euro nehm&#8217; ich&#8217;s, aber f&#252;r 400 Euro? N&#246;&#246;, danke, dann doch lieber den Flachbildschirm.&#8221; So in der Art? Jetzt ist der &#8220;Preis&#8221;, der &#8220;Clubbeitrag&#8221;, wie ein Dozent der Uni dieses Autors gerne zu betonen pflegte, dank des an die Einkommensteuer gekoppelten Einzugs schon mehr oder weniger objektiv einkommensabh&#228;ngig, und sollte daher also niemanden allzu sehr &#252;berfordern. Wer sich also berufen f&#252;hlt, dem Vorbild, der Person Christi nachzufolgen, und das ist nun einmal letztlich die Definition von &#8220;Christ sein&#8221;, wird dies wohl kaum davon abh&#228;ngig machen, dass seine Zugeh&#246;rigkeit zu denen, die &#228;hnlich denken und f&#252;hlen, finanzielle Konsequenzen hat, die seine sonstigen Konsumm&#246;glichkeiten etwas einschr&#228;nken. Oder mit anderen Worten: Wer &#8220;wegen der Kirchensteuer&#8221; austritt, ist eigentlich schon drau&#223;en.</p> <p>Die Idee der o.g. &#8220;Gr&#252;nen&#8221; ist dabei gar nicht mal neu. Sie wurde schon vor ein paar Jahren in die Diskussion eingebracht, und zwar vom damaligen Leiter der Halleschen Instituts f&#252;r Wirtschaftsforschung, Ulrich Blum. Der <a href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/kirchenaustritt-ist-steuerhinterziehung-1.478889">argumentierte</a> mit der Theorie der &#214;ffentlichen G&#252;ter, wonach die Kirchen solche G&#252;ter bereitstellten, deren Nutzen aber nicht nur denen zufl&#246;sse, die ihren Beitrag in Form der Kirchensteuer entrichteten. Um diese &#8220;Free Rider&#8221; einzufangen, sei eine von ihm so genannte &#8220;Ethiksteuer&#8221; gerechtfertigt, die allerdings wegen einiger dann doch den Kirchenmitgliedern vorbehaltenen Leistungen dann doch f&#252;r Nicht-Kirchenmitglieder geringer auszufallen habe. Dieser Autor wei&#223; nicht, on Herr Blum Christ ist. Aber wenn er es w&#228;re, m&#252;sste ihm dann nicht die Idee absurd vorkommen, Caritas mit Zwangsmitteln finanzieren zu lassen? Die christliche Logik ist doch gerade nicht die staatliche. Der Sozialstaat &#8211; lassen wir mal beiseite, ob und wie &#8211; muss einen Bedarf definieren und dann f&#252;r dessen Deckung sorgen. Aber der Umfang der christlichen Dienste am N&#228;chsten orientiert sich immer an dem, was die Menschen zu geben bereit sind, von sich aus. Christen wissen, dass sie kein einziges soziales Problem wirklich l&#246;sen k&#246;nnen, aber sie wollen nach ihren Kr&#228;ften etwas dazu beitragen. Zwischen diesen beiden Ans&#228;tzen ist kein Raum f&#252;r eine weitere Steuer. Sicher erlaubt es christliches Engagement dem Staat, sein eigenes vielleicht nicht ganz so weit auszudehnen. Das ist f&#252;r Linke stets ein &#196;rgernis, f&#252;r Liberale allerdings sollte es das weniger sein. Aber andererseits greift der Staat auch christlichen Einrichtungen betr&#228;chtlich unter die Arme, so dass man hier de facto von einer Symbiose sprechen muss. Gerade die macht es auch so schwer, in dieser Republik sauber zwischen Staat und Kirche zu trennen, und deswegen d&#252;rfte es aus pragmatisch-liberaler Sicht sinnvoller sein, die gr&#246;bsten &#196;rgernisse dieser Verquickung anzugehen statt wieder mal zur &#8220;glasklaren&#8221; L&#246;sung zu greifen.&nbsp;</p> <p>Im &#220;brigen gibt es diverse Kirchen, die gar keine Kirchensteuer erheben und sich von ihren Mitgliedern &#252;ber Spenden finanzieren lassen. Und so muss man auch die Kirchensteuer sehen: Als eine mit Zwangsmitteln erhobene freiwillige Spende. Mit Zwangsmitteln, weil eben Steuer, und freiwillig, weil man der Steuer durch Austritt entgehen kann, was f&#252;r Liberale eigentlich ein Grund sein sollte, die Kirchensteuer als vorbildlich zu loben und zu preisen, statt sie zu einem Grund&#252;bel zu erkl&#228;ren&#8230; Und wer was wem spendet, darin ist der B&#252;rger dieses Landes jetzt schon frei. Er braucht dazu ganz sicher keine neue Steuer. Die steuerliche Abzugsf&#228;higkeit freiwilliger Spenden ist aus liberaler Sicht eindeutig zu bevorzugen, so sehr unsere linken Freunde auch nach einer weiteren Ausdehnung der Staatst&#228;tigkeit lechzen.&nbsp;</p> <p>Liebe &#8220;gr&#252;ne&#8221; Katholiken (und ja, damit sind auch die weiblichen Geschlechts gemeint, warum auch nicht): Versteckt euch nicht hinter der christlichen Kirchen, wenn ihr neue Steuern fordert. Macht das bitte gleich selbst, damit die W&#228;hler euch zeigen k&#246;nnen, was sie davon halten.</p> <p></p></p>nospam@nospam.com (Rayson)Fri, 18 May 2012 19:17:54 -0000http://www.bissige-liberale.net/2012/05/18/kulturabgaben-und-ethiksteuern-die-sicht-eines-liberalen-christen/kulturpolitikreligionAntibürokratieteam: Die Qual der Wahlhttp://feedproxy.google.com/%7Er/antibuerokratieteam/%7E3/AuKLFbPql8w/<!-- google_ad_section_start --> <p><a href="http://www.antibuerokratieteam.net/wp-content/uploads/2012/05/stimmzettel_520.jpg"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-10995" height="178" src="http://www.antibuerokratieteam.net/wp-content/uploads/2012/05/stimmzettel_520.jpg" width="520" /></a>Bei den letzten Landtagswahlen hat eine Partei mal wieder hinzugewonnen: die der Nichtw&#228;hler. <a href="http://www.blog.de/srv/media/media_popup_large.php?item_ID=6366425" target="_blank">41,24 Prozent aller W&#228;hler</a> sind in NRW nicht zur Wahl gegangen oder haben eine ung&#252;ltige Stimme abgegeben, 40,73 Prozent waren es in Schleswig-Holstein &#8211; das sind Werte, von denen die &#8220;gro&#223;en Volksparteien&#8221; nur tr&#228;umen k&#246;nnen. In NRW haben gerade einmal 23 Prozent der Wahlberechtigten SPD gew&#228;hlt, 15,46 Prozent die CDU.</p> <p>Gleichzeitig haben die W&#228;hler lustige Kapriolen geschlagen: die FDP, die soeben noch totgesagt wurde und in Umfragen bei 2 Prozent d&#252;mpelte, zog mit &#252;berraschend guten Ergebnissen in beide Landtage ein. Und die Piratenpartei wurde trotz ihres dilettantischen Auftretens mit einer Selbstverst&#228;ndlichkeit in die Parlamente gew&#228;hlt, dass man sich schon Sorgen um ihren Status als &#8220;alternativer Underdog&#8221; machen muss.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong><span id="more-10993"></span>Umbruch im Parteiensystem</strong></p> <p>Das jahrzehntelang recht konstante Parteiensystem der Bundesrepublik wird also gerade ordentlich durchgesch&#252;ttelt. Angesichts der anstehenden Finanz- und Wirtschaftskrisen im Zuge des Euro-Desasters d&#252;rften wir erst den Anfang davon gesehen haben.</p> <p>Es w&#252;rde mich nicht wundern, wenn SPD und CDU bei den n&#228;chsten Wahlen ein &#228;hnliches Schicksal erleiden wie die beiden griechischen &#8220;Volksparteien&#8221; <em>Nea Demokratia</em> und <em>Pasok</em>, die jahrzehntelang die Macht unter sich aufteilten und jetzt zu Kleinparteien zur&#252;ckgestutzt wurden. Ebenso ist zu erwarten, dass der schnelle Erfolg der Piraten die W&#228;hler ermutigt, auch einmal andere Parteien auszuprobieren, die versprechen, &#8220;alles ganz anders&#8221; zu machen.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Eine neue liberale Partei?</strong></p> <p>Unter diesen Umst&#228;nden ist es sehr gut m&#246;glich, eine Partei neu zu etablieren, die sich dieser wichtigen Themen annimmt, die von den Altparteien bisher ignoriert werden:</p> <ul> <li>ein Nachfolge-Geldsystem des Euros, dessen Zusammenbruch wohl unvermeidlich ist</li> <li>eine Neuordnung der europ&#228;ischen Union hin zu mehr Subsidiarit&#228;t und weniger Zentralismus</li> <li>eine Umorganisation des deutschen Sozialstaats hin zu mehr Eigenverantwortung und weniger Bevormundung</li> <li>ein vern&#252;nftiger Umgang mit Einwanderung und Integration sowie der politischen Ideologie des Islam</li> </ul> <p>Wer f&#252;r diese zentralen Themen unserer Zeit &#252;berzeugende Antworten findet, hat langfristig hohe Erfolgschancen. Meiner Einsch&#228;tzung nach sind es vor allem W&#228;hler, denen diese Themen wichtig sind, die den Wahlen fernbleiben, weil sie von keiner Partei L&#246;sungen daf&#252;r erwarten.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Vernunft statt Populismus</strong></p> <p>Noch scheint es leichter zu sein, die W&#228;hler mit Sch&#246;nf&#228;rberei und schuldenfinanzierten Umverteilungsversprechen zu k&#246;dern, so wie es die populistischen Parteien SPD, CDU, Gr&#252;ne, Linke und Piraten versuchen, doch auf Dauer werden sich die Menschen nicht f&#252;r dumm verkaufen lassen.</p> <div> <p>Ob es der FDP gelingt, sich aus den F&#228;ngen des Populismus zu l&#246;sen und sie zu einer echten liberalen Kraft wird, die die unbequemen aber notwendigen Ma&#223;nahmen f&#252;r ein auf Marktwirtschaft, Eigenverantwortung  und Subsidiarit&#228;t basierendes politisches System vorantreibt, ob es die <em>Freien W&#228;hler</em> sind, die <em>Partei der Vernunft</em> oder eine noch neu zu gr&#252;ndende Partei, ist zur Zeit unm&#246;glich zu sagen.</p> </div> <div> <p>Doch klar ist, dass diejenigen, die in scheinbar stabilen Zeiten bereits an Konzepten f&#252;r eine gro&#223;e Krise und die Zeit danach arbeiten, auf Dauer nur gewinnen k&#246;nnen.</p> </div> <!-- google_ad_section_end --> <p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/t2nN10A-9TaFLw_BG0mZbMsMv3I/0/da"><img border="0" ismap="true" src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/t2nN10A-9TaFLw_BG0mZbMsMv3I/0/di" /></a><br /> <a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/t2nN10A-9TaFLw_BG0mZbMsMv3I/1/da"><img border="0" ismap="true" src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/t2nN10A-9TaFLw_BG0mZbMsMv3I/1/di" /></a></p><div class="feedflare"> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/antibuerokratieteam?a=AuKLFbPql8w:fWB-GZ--hac:D7DqB2pKExk"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/antibuerokratieteam?i=AuKLFbPql8w:fWB-GZ--hac:D7DqB2pKExk" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/antibuerokratieteam?a=AuKLFbPql8w:fWB-GZ--hac:qj6IDK7rITs"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/antibuerokratieteam?d=qj6IDK7rITs" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/antibuerokratieteam?a=AuKLFbPql8w:fWB-GZ--hac:I97M6haO00k"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/antibuerokratieteam?d=I97M6haO00k" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/antibuerokratieteam?a=AuKLFbPql8w:fWB-GZ--hac:yIl2AUoC8zA"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/antibuerokratieteam?d=yIl2AUoC8zA" /></a> </div><img height="1" src="http://feeds.feedburner.com/~r/antibuerokratieteam/~4/AuKLFbPql8w" width="1" />nospam@nospam.com (Aaron Koenig)Fri, 18 May 2012 17:36:20 -0000http://feedproxy.google.com/~r/antibuerokratieteam/~3/AuKLFbPql8w/l' etat c'est quoi?Burks’ Blog: Ein bislang unbekanntes Verhalten innerhalb einer Parteihttp://www.burks.de/burksblog/2012/05/18/ein-bislang-unbekanntes-verhalten-innerhalb-einer-partei<p>Aus einem <a href="http://www.kas.de/wf/de/33.30966/">Bericht</a> der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung über den Bundesparteitag der Piraten:</p> <p>&#8220;Die Piraten tun sich schwer damit, Funktionäre zu akzeptieren. (&#8230;) Offensichtlich ist eine entschieden agierende Parteispitze für die online organisierten Piraten nicht von großer Bedeutung. Auch hierbei zeichnet sich ein bislang unbekanntes Verhalten innerhalb einer Partei ab. Muten aus Sicht etablierter Parteien ständige Führungswechsel chaotisch an, ist das für die Piraten Ausdruck der Macht der Basis und individuellen Freiheit die Parteiführung auszutauschen. Für sie ist ein Bundesvorsitzender keine Führungsfigur, er ist allenfalls oberste Verwaltungsinstanz.&#8221;</p>nospam@nospam.com (admin)Fri, 18 May 2012 16:25:56 -0000http://www.burks.de/burksblog/2012/05/18/ein-bislang-unbekanntes-verhalten-innerhalb-einer-parteipiratenpoliticsBurks’ Blog: Facebook geht an die Börsehttp://www.burks.de/burksblog/2012/05/18/facebook-geht-an-die-borse<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seifenblase"><img alt="Facebook" border="0" hspace="0" src="http://www.burks.de/burksblog/pix/2012/05/180512_1.jpg" vspace="0" /></a></p>nospam@nospam.com (admin)Fri, 18 May 2012 15:59:26 -0000http://www.burks.de/burksblog/2012/05/18/facebook-geht-an-die-borseinternet and computerFilterblog: Griechenlandhttp://feedproxy.google.com/%7Er/Filterblog/%7E3/XW3jSgkzCUA/<p>Seit zwei Jahren vergeht praktisch kein Tag, an dem nicht irgendwelche Nachrichten aus Griechenland einen ungl&#228;ubig bis kopfsch&#252;ttelnd zur&#252;cklassen. Sp&#228;testens nach der letzten Wahl spitzt sich die Lage aber zu wie nie: Das griechische Volk hat Europas Hilfspolitik deutlich abgew&#228;hlt und wenn man ehrlich ist, kann man es ihm auch kaum verdenken. Seitdem scheiterten s&#228;mtliche Koalitionsversuche des neuen Parlamentes und die Wahlen werden wiederholt werden m&#252;ssen.</p> <p>Unterdessen wird bekannt, dass Griechenland seinen Teil der Abmachung mit denen, die den eigentlich bankrotten Staat dort derzeit mit ihrem Geld k&#252;nstlich am Laufen halten, <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.griechenland-schaeffler-fordert-stopp-der-zahlungen.b80a01d5-ac45-41da-bf51-4a6ae8ec27db.html">gar nicht einh&#228;lt</a>:</p> <blockquote><p>Frank Sch&#228;ffler (FDP), Finanzpolitiker und Kritiker des Eurokurses der Bundesregierung, ist „absolut dagegen“, dass Griechenland weitere Mittel aus dem Rettungsfonds ausgezahlt werden. „Eine Bedingung daf&#252;r war doch, dass Athen im ersten Halbjahr 2012 eine Steuerreform durchf&#252;hrt. Aber das ist ja gar nicht m&#246;glich, wenn das Parlament aufgrund des Dauerwahlkampfs nicht tagt. Um das festzustellen, braucht man keine Troika“, sagte er unserer Zeitung: Es gelte daher der Grundsatz: „Die Griechen k&#246;nnen die Auflagen nicht einhalten, also muss man die Auszahlungen stoppen.“</p></blockquote> <p>Frank Sch&#228;ffler da zu widersprechen, ist in der Tat schwierig. Ein Deal ist ein Deal und wenn die eine Seite nicht einh&#228;lt, was sie selbst vereinbart hat, macht sich die andere Seite zum Affen, wenn sie trotzdem liefert. Und signalisiert gleichzeitig, dass sie im Zweifel immer das eine oder andere Auge zudr&#252;cken wird, weil sie einr&#228;umt, dass die Gegenseite irgendwie am l&#228;ngeren Hebel sitzt.</p> <p>Das man das tun wird, davon geht der Mann aus, der mit einiger Wahrscheinlichkeit bald Regierungschef Griechenlands sein k&#246;nnte &#8211; <a href="http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424052702303360504577411170165685052.html">und droht gleichzeitig damit, jede Zahlung an Gl&#228;ubiger auszusetzen</a>, wenn die EU es wagen sollte, ihre Hilfen auszusetzen. Soviel zum Thema Absprachen.</p> <p>Es sieht so aus, als w&#228;re alles gekommen, wie es kommen musste. Im Prinzip ist die Hilfe f&#252;r Griechenland ohne jede Alternative, weil das Land ansonsten aus Euro und EU austreten m&#252;sste und wohl auch w&#252;rde. Mit der an die Hilfe gekn&#252;pften Bedingungen k&#246;nnen und wollen aber die Griechen nicht leben und darum l&#228;uft es auf folgende beiden M&#246;glichkeiten hinaus:</p> <ol> <li>Die Absprachen werden von allen Seiten ignoriert, bzw. nachverhandelt und aufgeweicht, so dass die Hilfe teurer, aber daf&#252;r von den Griechen akzeptiert w&#252;rde oder</li> <li>Griechenland verl&#228;sst den EURO-Raum und nach derzeitiger Rechtslage auch die EU.</li> </ol> <p>Schwer zu sagen, was davon die &#8220;bessere&#8221; Variante w&#228;re. Beide werden allerdings so von sogenannten &#8220;EURO-Kritikern&#8221; seit Jahren vorhergesagt, die sich daf&#252;r regelm&#228;&#223;ig verbale Pr&#252;gel und &#252;belste Beschimpfungen von allen Seiten abholen durften. Wen wollen jene EURO-Nationalisten, denen ein Europ&#228;ischer Zentralstaat wichtiger ist als elementare Freheitsrechte, nun noch beschimpfen? Die Realit&#228;t?</p> <p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.jan-filter.de/?flattrss_redirect&amp;id=4001&amp;md5=9bbe5cef5dacc0b4666c2a1d1a8b5615" target="_blank" title="Flattr"><img alt="flattr this!" src="http://blog.jan-filter.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" /></a></p><div class="feedflare"> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?a=XW3jSgkzCUA:gPGQoCY4lZY:yIl2AUoC8zA"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?d=yIl2AUoC8zA" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?a=XW3jSgkzCUA:gPGQoCY4lZY:D7DqB2pKExk"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?i=XW3jSgkzCUA:gPGQoCY4lZY:D7DqB2pKExk" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?a=XW3jSgkzCUA:gPGQoCY4lZY:dnMXMwOfBR0"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?d=dnMXMwOfBR0" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?a=XW3jSgkzCUA:gPGQoCY4lZY:qj6IDK7rITs"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?d=qj6IDK7rITs" /></a> </div><img height="1" src="http://feeds.feedburner.com/~r/Filterblog/~4/XW3jSgkzCUA" width="1" />nospam@nospam.com (Jan)Fri, 18 May 2012 15:38:03 -0000http://feedproxy.google.com/~r/Filterblog/~3/XW3jSgkzCUA/politikFreilich: Freie Schulwahl, ein zentrales liberales Anliegenhttp://www.freilich.ch/blog/?p=874<p>[Leserbrief von Robert Nef anlässlich der anstehenden Zürcher <a href="http://www.chanceschulwahlja.ch/deutsch/">Abstimmung zur freien Schulwahl</a>]</p> <p>Die allgemeine obligatorische überkonfessionelle Volksschule gilt seit dem 19. Jahrhundert als Errungenschaft des liberalen Rechtsstaates. Sie ist tatsächlich eine Institution, die über alle sozialen und sprachlichen Schranken hinweg eine bemerkenswerte Integrationsleistung zustande gebracht hat. Die meisten haben dieses Bildungssystem durchlaufen, und sind mit dem Resultat möglicherweise eine Spur zu selbstzufrieden und zu unkritisch. Motto: Was für unsereiner gut genug war, soll grundsätzlich nicht geändert werden. Darum haben es alle Vorlagen, die eine Liberalisierung des gesamten Bildungsbereichs anpeilen und als ersten Schritt eine freie Schulwahl fordern, ausserordentlich schwer. Das ist zu bedauern, denn der Preis eines rigoros staatlichen und damit letztlich zwangswirtschaftlichen Schulsystems ist in vielen Einzelfällen, aber auch im Hinblick auf die Auswirkungen auf die Lernfähigkeit des Gesamtsystems, viel zu hoch. Vergessen wird in der Regel, dass die meisten pädagogischen Innovationen (auch diejenige von Pestalozzi) als Alternativen und im Wettbewerb mit dem herkömmlichen Schulsystem entstanden sind. Die Jungfreisinnigen sind zu Recht erstaunt, dass sich bürgerliche Politiker gegen eine liberale Vorlage wie die freie Schulwahl aktiv zur Wehr setzen. Durch freie Schulwahl entsteht ein Wettbewerb zwischen Schulen, der sich insgesamt auf die Qualität der Volksschule für alle positiv auswirkt. </p> <p>Es gehört zu den Paradoxien des 20.Jahrhunderts, dass man die Lehren aus dem offensichtlichen Versagen aller Formen der totalitären Zwangsverwaltungswirtschaft nur sehr selektiv gezogen hat. Die Produktion von Waren und ausgewählten Dienstleistungen werden zwar dem Markt überlassen. In den Bereichen Bildung, Gesundheit, Arbeit, Kommunikation und zunehmend z.T. auch in der Kultur glaubt man vor allem in Europa noch fest an die angeblich segensreiche Auswirkung des staatlichen Zwangs und der bürokratischen Planung. Beharrlich hält man an Misch-und Misssystemen fest, die ausgerechnet in den entscheidenden Wachstumsbereichen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung ihre eigene Lernfähigkeit verlieren, finanziell aus dem Ruder laufen und den Anschluss an die wirtschaftliche und soziale Entwicklung nicht mehr schaffen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist nämlich auch ein Zeichen für ein immer realitätsfremderes Schulsystem. Mit Recht fragen die Jungfreisinnigen: „Wieso sollen staatliche Bildungsfunktionäre besser über die Bedürfnisse eines Schülers entscheiden können als dessen eigene Eltern oder er selbst? Wieso soll nun gerade in Bildungsfragen ein staatliches Monopol besser funktionieren als der freie Wettbewerb?“ Konsequent Liberale haben einen schweren Stand, vor allem wenn sie sich gegen Institutionen und Traditionen wehren, die schon seit langem etabliert sind. Die Zeiten ändern sich und eine offene Zivilgesellschaft ändert sich mit ihnen. Wer will, dass sich freiheitliche Werte weiter entwickeln können, muss breit sein an staatlichen Monopolstrukturen etwas zu ändern.<br /> Robert Nef, Stiftungsratspräsident des Liberalen Instituts Zürich</p>nospam@nospam.com (Christian Hoffmann)Fri, 18 May 2012 15:30:10 -0000http://www.freilich.ch/blog/?p=874wirtschaftZettels Raum: Marginalie: Heute beginnt in Berlin der Weltkongreß der Skeptiker. Unter anderem mit dem Thema "Islam und Evolution"http://zettelsraum.blogspot.com/2012/05/marginalie-heute-beginnt-in-berlin-der.html<span><div>Es ist schon eigenartig: Da findet in Deutschland ein Weltkongreß statt - und die deutschen Medien nehmen ihn so gut wie nicht zur Kenntnis. Die <a href="http://www.zeit.de/2012/21/Interview-Skeptiker/komplettansicht">&quot;Zeit&quot;</a> dieser Woche hat ein Interview; ansonsten habe ich kaum etwas gefunden. Es geht um den Weltkongreß der Skeptiker.</div></span><a href="http://zettelsraum.blogspot.com/2012/05/marginalie-heute-beginnt-in-berlin-der.html#more">Read more »</a><div class="blogger-post-footer"><img alt="" height="1" src="https://blogger.googleusercontent.com/tracker/29224247-8717659800403683478?l=zettelsraum.blogspot.com" width="1" /></div>noreply@blogger.com (Zettel)Fri, 18 May 2012 15:10:38 -0000http://zettelsraum.blogspot.com/2012/05/marginalie-heute-beginnt-in-berlin-der.htmlFriedrich Naumann Stiftung: Armenien: Nach der Wahl ist vor der Wahlhttp://www.freiheit.org/webcom/show_article.php?wc_c=617&wc_id=21906&wc_p=1Armenien ein neues Parlament gewählt und wie üblich erscheinen die Bewertungen internationaler Experten für einen Laien widersprüchlich. Auf den ersten Blick bestätigt sich aber die Dominanz der bisherigen Regierungskoalition.nospam@nospam.comFri, 18 May 2012 13:06:08 -0000http://www.freiheit.org/webcom/show_article.php?wc_c=617&wc_id=21906&wc_p=1unwatched.org: Facebook: Börsegang – Justizkrieg – Datenschutzdebattehttp://www.unwatched.org/20120518_Facebook_Boersegang_Justizkrieg_Datenschutzdebatte<div class="field field-type-text field-field-bild3"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p> <img alt="Facebook Börsegang" class="imagecache-thumbnail" src="https://www.unwatched.org/system/files/imagecache/thumbnail/bilder/ITM_20120518_ITM2951071757921750.preview_medium_final-0.jpg" title="Trotz Imageproblemen stemmte Facebook erfolgreich seinen Börsegang." /></p> </div> </div> </div> <p>Auch wenn Facebook nun den größten Internet-Börsengang der Geschichte gestemmt hat und seine Aktien zum anvisierten Höchstpreis losschlagen konnte, kratzen Reibereien und Anschuldigungen weiterhin am Image seines (vermeintlichen) Erfinders, Mark Zuckerberg.</p> <div class="field field-type-relevant-content field-field-relevant-content"> <div class="field-label">Weitere Artikel:&nbsp;</div> <div class="field-items"><div class="field-item odd first"><a href="http://www.unwatched.org/EDRigram_9.22_US_Gericht_verlangt_weltweit_Zugriff_auf_Twitter_Benutzerdaten">US-Gericht verlangt weltweiten Zugriff auf Twitter Benutzerdaten</a></div><div class="field-item even"><a href="http://www.unwatched.org/20120516_ULD-Chef_Weichert_Facebook_nervt">ULD-Chef Weichert: „Facebook nervt“</a></div><div class="field-item odd"><a href="http://www.unwatched.org/20120514_Facebook_Neue_Datenschutzrichtlinie_enteignet_Nutzer">Facebook: Neue Datenschutzrichtlinie enteignet Nutzer</a></div><div class="field-item even last"><a href="http://www.unwatched.org/20120509_MySpace_wegen_User-Datenklau_angeklagt">MySpace wegen User-Datenklau angeklagt</a></div></div></div> <!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/"> <rdf:Description rdf:about="http://www.unwatched.org/20120518_Facebook_Boersegang_Justizkrieg_Datenschutzdebatte" dc:identifier="http://www.unwatched.org/20120518_Facebook_Boersegang_Justizkrieg_Datenschutzdebatte" dc:title="Facebook: Börsegang – Justizkrieg – Datenschutzdebatte" trackback:ping="http://www.unwatched.org/trackback/6553" /> </rdf:RDF> --> <p><a href="http://www.unwatched.org/20120518_Facebook_Boersegang_Justizkrieg_Datenschutzdebatte" target="_blank">Weiterlesen</a></p>nospam@nospam.com (dub)Fri, 18 May 2012 12:03:04 -0000http://www.unwatched.org/20120518_Facebook_Boersegang_Justizkrieg_Datenschutzdebattecopyrightdatenschutzsocial mediaurheberrechtusaweltweitZettels Raum: Merkel und Röttgen: Die Ereignisse von Sonntag bis Mittwoch. Und was war Merkels Motiv? Eine Erklärungslückehttp://zettelsraum.blogspot.com/2012/05/merkel-und-rottgen-die-ereignisse-von.html<a href="http://1.bp.blogspot.com/-PhP1NPvTeTk/T7PNpTemILI/AAAAAAAACaU/Jupl0zVrMBc/s1600/R%25C3%25B6ttgen2.jpg"><img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5743160059314446514" src="http://1.bp.blogspot.com/-PhP1NPvTeTk/T7PNpTemILI/AAAAAAAACaU/Jupl0zVrMBc/s200/R%25C3%25B6ttgen2.jpg" style="float: left; margin: 0 10px 10px 0; cursor: pointer; cursor: hand; width: 72px; height: 200px;" /></a><span><div>Daß die zu Ende gehende Woche für die Kanzlerin gut verlaufen wäre, wird man nicht sagen können. Ihre Partei hat eine wichtige Wahl verloren. Sie hat einen wichtigen Minister verloren; einen, der lange Zeit einer ihrer Vertrauten gewesen war.<br /><br />Daß sie dafür viel gewonnen hätte, ist nicht zu sehen. Mehr Macht? Mehr Autorität und Ansehen? Die schneidende Kälte, die sozusagen Schröder'sche Art, in der sie sich des Ministers Röttgen entledigt hat, dürfte da nicht hilfreich gewesen sein.<br /><br />Allmählich wird bekannt, wie es zu dem für die Kanzlerin beispiellosen Akt des Rausschmisses von Norbert Röttgen gekommen ist. In der <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wahl-in-nordrhein-westfalen-2012/roettgens-entlassung-noch-weniger-ging-nicht-11754565.html">FAZ</a> hat Günter Bannas, Chef von deren Berliner Büro und immer bestens informiert, die Geschehnisse nachgezeichnet; in <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article106330697/Warum-Roettgen-lieber-gefeuert-werden-wollte.html">&quot;Welt-Online&quot;</a> hat es Robin Alexander getan, auch er stets mit der Hand am Puls des Berliner Geschehens.<br /><br />Es war, wenn diese - und <span>in anderen Medien</span><span> </span><span>ähnliche - Darstellungen zutreffen, eine klassische Eskalation. Die Dinge entwickelten sich hin zu einem Ergebnis, das niemand von den Akteuren gewollt hatte:</span></div><div></div></span><a href="http://zettelsraum.blogspot.com/2012/05/merkel-und-rottgen-die-ereignisse-von.html#more">Read more »</a><div class="blogger-post-footer"><img alt="" height="1" src="https://blogger.googleusercontent.com/tracker/29224247-5431388093849754716?l=zettelsraum.blogspot.com" width="1" /></div>noreply@blogger.com (Zettel)Fri, 18 May 2012 11:12:35 -0000http://zettelsraum.blogspot.com/2012/05/merkel-und-rottgen-die-ereignisse-von.htmlFilterblog: “Blockupy” liegt ja nicht ganz falsch, aber:http://feedproxy.google.com/%7Er/Filterblog/%7E3/FOQg3mreDcs/<p>Ich verstehe das Bed&#252;rfnis, Banken im allgemeinen und die EZB im Besonderen &#8220;entmachten&#8221; zu wollen. Denn das m&#246;chte ich auch.</p> <p>Banken haben tats&#228;chlich eine solche “Allmacht”, wie Occupy/Blockupy-Randalierer sie nennen. Sie haben ein Monopol und Monopole verursachen immer Probleme, schaffen immer Machtzentren, die zu Unfairness f&#252;hren. Banken kontrollieren &#8211; von der Politik Gnaden &#8211; unser Geld. Die Zentralbank kann die Menge und damit den Wert unseres Geldes st&#228;ndig ver&#228;ndern und manipulieren. Wir k&#246;nnen praktisch nichts dagegen tun, denn einfach alternative W&#228;hrungen zu entwickeln und zu betreiben ist &#8211; so ist das bei Monopolen &#8211; ja weder erlaubt noch erw&#252;nscht.</p> <p>Aus dieser Erkenntnis kann man allerdings anscheinend unterschiedliche Schl&#252;sse ziehen. In Frankfurt meint man dieser Tage den “Kapitalismus” bek&#228;mpfen, ja blockieren zu m&#252;ssen. Man setzt also Kapitalismus (oder was man daf&#252;r h&#228;lt) mit Banken gleich, obwohl man eigentlich eher den Staat mit den Banken gleichsetzen m&#252;sste, der sie doch erst mit der entsprechenden Macht ausstattet.</p> <p>Wenn man sich anschaut, wer hinter den “Blockupy”-Blockaden steht, weiss man auch schnell, warum es ihnen schwer f&#228;llt, den Staat als das Problem zu identifzieren. <a href="http://blockupy-frankfurt.org/de/node/401">Denn die Liste liest sich wie das Who-is-who der linken politischen Bewegungen</a>:</p> <ul> <li>Occupy-Bewegung</li> <li>Erwerbsloseninitiativen</li> <li>Krisenb&#252;ndnissen</li> <li>Gewerkschafter</li> <li>Attac</li> <li>Umwelt- und Friedensbewegte</li> <li>antirassistische und migrantischen, antifaschistischen Initiativen</li> <li>Gruppen und Organisationen der radikalen Linken</li> <li>Jugend- und Studierendenorganisationen</li> <li>Aktivisten der verschiedensten lokalen K&#228;mpfe und linker Parteien.</li> </ul> <p>Da ist f&#252;r jeden was dabei &#8211; au&#223;er f&#252;r den, der dem einzelnen Menschen mehr zutraut, als dem Staat. Denn in Wirklichkeit setzen alle diese Gruppen auf die Macht des Staates, mit deren Hilfe sie ihre Ziele durchsetzen wollen. Genau wie Banken den Staat nutzen, um ihre Privilegien und ihre Gesch&#228;ftsgrundlage zu sichern.</p> <p>Lassen wir uns von der in Frankfurt p&#246;belnden Masse nicht irritieren: Die “Macht der Banken” l&#228;sst sich nicht brechen, indem man die Banken noch mehr dem Staat unterstellt, als dass heute der Fall ist. Denn damit s&#228;&#223;en Banken und Staat mehr als heute im selben Boot, w&#252;rden die gleichen Interessen noch st&#228;rker vertreten und im Ergebnis h&#228;tten die Banken und auch der Staat noch mehr Macht &#252;ber unser Geld als heute.</p> <p>Wer die Macht der Banken brechen will, muss auf Marktwirtschaft setzen.<a href="http://thorstenpolleit.com/TPMvPNov10-II.pdf"> Und die muss in diesem Fall zwangsl&#228;ufig beim Geld beginnen</a>.</p> <p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.jan-filter.de/?flattrss_redirect&amp;id=3997&amp;md5=4403bd839c61398f2c29cdacaa0f1e2e" target="_blank" title="Flattr"><img alt="flattr this!" src="http://blog.jan-filter.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" /></a></p><div class="feedflare"> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?a=FOQg3mreDcs:7ZUseeW_840:yIl2AUoC8zA"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?d=yIl2AUoC8zA" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?a=FOQg3mreDcs:7ZUseeW_840:D7DqB2pKExk"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?i=FOQg3mreDcs:7ZUseeW_840:D7DqB2pKExk" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?a=FOQg3mreDcs:7ZUseeW_840:dnMXMwOfBR0"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?d=dnMXMwOfBR0" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?a=FOQg3mreDcs:7ZUseeW_840:qj6IDK7rITs"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Filterblog?d=qj6IDK7rITs" /></a> </div><img height="1" src="http://feeds.feedburner.com/~r/Filterblog/~4/FOQg3mreDcs" width="1" />nospam@nospam.com (Jan)Fri, 18 May 2012 10:47:18 -0000http://feedproxy.google.com/~r/Filterblog/~3/FOQg3mreDcs/politikscusiblog: SigInt 2012 Keynotehttps://scusiblog.org/?p=4422<p><em>Nachdem ich heute die Keynote auf der <a href="http://sigint.ccc.de/Main_Page">SigInt</a> gehalten habe hier der Volltext des Manuskripts.</em></p> <p>Hallo zusammen, liebe Häcksen und Hacker, liebe Netzaktivisten und Gäste<br /> mein Handle ist Scusi. Erst einmal ein herzliches Willkommen auf der diesjährigen SigInt, hier in Köln.</p> <p>Wir leben in revolutionären Zeiten. Das sieht man nicht nur an z.B. den Aufständen in der arabischen Welt, die momentan größte Revolution ist nicht die in Ägypten oder Tunesien, die größte Revolution ist eine weltweite, eine die uns alle betrifft, die schon seit Jahren andauert und noch Jahre andauern wird, eine die dabei nichts an Ausstrahlung und Kraft verloren hat &#8211; ganz im Gegenteil sie wird täglich kraftvoller und mächtiger, da die Welt jeden Tag ein bisschen digitaler und vernetzter wird. Ich rede von der digitalen revolution.</p> <p>Die Hackergemeinde steht meiner Meinung nach im Auge des Tsunamis der digitalen Revolution.</p> <p>Nach allen Kenntnissen der Systemtheorie wird das Internet die Machtverhältnisse nachhaltig verändern. Die Rahmenbedingungen sind gesetzt. Das Internet ist da, es geht nicht mehr weg! Daher können diese Veränderungen &#8211; meiner Meinung nach &#8211; nicht mehr aufgehalten werden. </p> <p>Diese Erkenntnis bedeutet für die heutige Machteliten &#8211; egal ob in der Politik, in den Medien oder in irgendeinem anderen Bereich &#8211; dass sie stetig an Einfluss und Kontrolle verlieren. Ihre alte Denke, ihre alten Geschäftsmodelle und andere alte Zöpfe aus der vor-digitalen Zeit sind nicht mehr gültig oder funktional, ihre Kontrolle ist nicht mehr Effektiv und wird täglich weiter unterlaufen und erodiert. Daher wehren sie sich so verzweifelt ohne eigentlich zu verstehen was hier vor sich geht. Dieser Kontrollverlust ist es was sie zu ihren Hilflosen Aktionen treibt, sei es die Abschaltung des Internets in Ägypten, Zensursulas feuchte träume, IPRED, ACTA oder jetzt gerade die aufstand der Ahnungslosen in der Urheberrechtsdebatte.</p> <p>Wir befinden uns mitten in einem Kampf um Werte. Die mitunter scharfen Auseinandersetzungen rund um das Thema Internet (Urheberrecht, Vorratsdatenspeicherung, Zensursula, ACTA) zeigen im Grunde diese Werte-Differenzen. </p> <p>Die vor-digitalen wollen Kontrolle, Überwachung, Zensur, Macht und Geld in den Händen von möglichst wenigen. Sie wollen ihre Gatekeeper zurück, wie in der guten alten Zeit. Überspitzt könnte man sagen wie damals als die Partei noch immer recht hatte. Die anderen, das gemeine Volk, wir sollen draußen bleiben, sollen ruhig sein und ihnen höchstens unser Geld geben.</p> <p>Das sind die Leute die das Internet in eine Art Onlinewarenhaus, in so was wie das kommerzielle Kabelfernsehen verwandeln wollen. In ein One-Way Medium was nur dem Zweck dienen soll ihre Produkte zu vertreiben.</p> <p>Das sind die Leute die vor 300 Jahren gesagt haben dass es keine Bibliotheken geben sollte, weil die Leute sonst keine Bücher mehr kaufen würden. Es gab Bibliotheken und die Leute kauften mehr Bücher.</p> <p>Das sind die Leute die gesagt haben dass das Radio die Platten Industrie zerstören werde. Das Radio kam die Platten Industrie verkaufte mehr Platten.</p> <p>Das sind die Leute die gesagt haben das Fernsehen die Lichtspielhäuser &#8211; wir nennen das heute Kino &#8211; kaputt machen würde. Das Fernsehen kam und die Leute gingen trotzdem weiter gerne ins Kino, sie gingen sogar mehr ins Kino.</p> <p>Dieselben Leute sagen auch dass die Musik-Kasette (MC) die Musikindustrie zerstören würde. Die MC sowie Aufnahmegeräte kamen und die Musik-Industrie geht uns bis heute auf die Nerven.</p> <p>Als die Videokasette und der -Recoder kam hieß es dass Hollywood sterben würde. Ihr ahnt es &#8211; der Videorecorder kam und Hollywood nervt uns auch immer noch.</p> <p>Jetzt heißt es das Internet bedroht die Content-MAFIAA&#8230;.</p> <p>Das ist natürlich genauso ein Quatsch wie die Aussagen dieser Leute in den letzten 300 Jahren seit dem sie sich für das Verbot von Bibliotheken eingesetzt haben. </p> <p>Wir wollen keine Kontrolle, wir wollen nicht in einer Welt wie aus &#8217;1984&#8242; leben und wir wollen freien Zugang, eben xs4all. Einer der ersten Internet Provider kam schließlich aus der HackerSzene und hieß konsequnterweise xs4all.nl</p> <p>Wir wollen keine Zensur, keine Bevormundung, keine auferlegte Einschränkung unseres Urteilungsvermögens. Das ist die Freiheit die wir meinen.</p> <p>Unsere Waffen sind die Kommunikation und das Netz. Wir arbeiten mit dem was wir haben, unserem sozialen Netzwerk. Dank Internetvernetzung funktioniert das zunehmend gut und in rasender Geschwindigkeit. </p> <p>Noch vor ein paar Jahren wäre es unmöglich gewesen so kurz vor knapp ein Abkommen wie ACTA in ersthafte Bedrängnis zu bringen. Heute ist das kein Problem mehr innerhalb von wenigen Tagen hundertausende in ganz Europa auf die Straße zu bekommen, selbst mitten im tiefsten Winter.</p> <p>Die digitale Revolution verändert auch uns, jeden einzelnen von uns aber auch die Hacker-Szene allgemein. Durch die Veränderungen der digitalen Revolution wurden wir Hacker mitten in den Mainstream gespült, ob es uns passt oder nicht so ist es. Dieser Tatsache sollten wir ins Auge sehen.</p> <p>Wir sollten diese Gestaltungsmöglichkeit &#8211; welche sich uns dadurch bieten &#8211; konsequent nutzen. Hacker sind gut im verstehen großer komplexer Systeme, wir haben schon immer versucht Systeme zu verstehen und versucht Eigenschaften dieser auszunutzen um das zu machen was wir machen wollten und nicht das was der Hersteller oder sonstwer wollte dass wir mit dem System tun.</p> <p>Dieses Wissen und diese Fähigkeit sollten wir einsetzten um unsere Freiheit und die der anderen zu erhalten um auch morgen noch ein weitgehend ungefiltertes, neutrales weltweites Datennetz zu haben, oder einfach Herr über unsere eigenen Geräte zu sein.</p> <p>Wer morgen noch auf Datenreisen gehen möchte, der muss sich heute für fundamentale Freiheiten wie Meinungs- und Pressefreiheit, gegen Zensur, Bevormundung und Willkür, für die Netzneutralität, und gegen das Betonieren des bisherigen Urheberrechts wie es unter anderen ACTA versucht.</p> <p>Wir als Hacker sollten anderen helfen das Betriebssystem unserer Gesellschaft zu verstehen und mal ordentlich zu debuggen.</p> <p>Wir als Hacker sollten uns auch bewusst sein, dass wenn wir unsere 0days für viel Geld verkaufen statt non-disclosure oder responsible-disclosure zu betreiben diese 0days in den Händen von Leuten landen die damit die Rechner von Menschenrechtlern, Oppositionellen, Journalisten oder einfach nur unbequemen Bürgern, welche sich erdreistet haben kritik zu artikulieren 0wnen. Die dabei erbeuteten Information werden dann gegen diese Leute verwendet, indem versucht wird ihnen damit Allmacht zu demonstrieren, sie einzuschüchtern und schließlich zu brechen oder &#8211; wenn das nicht gelingt &#8211; schlussendlich zu töten.</p> <p>Das heißt um es nochmal ganz klar zu sagen, dass wer seine 0days meistbietend verkauft aktiv daran beteiligt ist das in Ländern wie Turkmenistan oder Bahrain Menschen die für ihre Menschenrechte einstehen unterdrückt, geschlagen, vergewaltigt, gefoltert und wohlmöglich umgebracht werden. Teile von uns liefern die Waffen für die Regime dieser Welt um gegen die Freiheit und die Menschenrechte vorzugehen und ihre eigenen Vorteile kompromisslos durchzusetzen.</p> <p>Wer sowas tut hat nicht nur nichts verstanden, sondern hat sich auf die Seite der dunklen Macht gestellt, solche Leute sollten in unserer Mitte nichts verloren haben. Also bitte an die unter euch die selber 0days suchen und finden verkauft es nicht, behaltet sie oder macht full- bzw. responsible disclosure aber verkauft sie nicht unter der Hand an omminöse Zwischenhändler die sie mit kräftigen Aufschlägen an die Gestapos und STASIs dieser Welt verkaufen.</p> <p>Was wir stattdessen tun sollten ist uns darum kümmern dass die Bugs im bundesdeutschen und europäischen Betriebssystem endlich mal nachhaltig gefixt werden. Dies ist absolut notwendig damit Prozesse wie der ArabischeFrühling überhaupt stattfinden zu können.</p> <p>Sami Ben Gharbia aus Tunesien hat das in einem Interview schön auf den Punkt gebracht.</p> <p>&#8220;If the U.S companies and non-profits want to support democracy in the Middle East the best they can do is continue to develop a free neutral decentralized internet. Fight the troubling trends emerging in your own backyards from threats to Net neutrality, disregard for user&#8217;s privacy, draconian copyright and DRM restrictions, to the troubling trends of censorship through courts in Europe, restrictions on anonymous access and rampant surveillance in the name of combating terrorism or protecting children or fighting hate speech or whatever. You see these trends give our own regimes great excuses for their own actions. You don&#8217;t need special programs and projects to help free the Internet in the<br /> Middle East. Just keep it free, accessible and affordable on your side and we&#8217;ll figure out how to use it, get around restrictions imposed by our governments and innovate and contribute to the network&#8217;s growth.&#8221;<br /> &#8211; Sami Ben Gharbia (Tunesien) (<a href="http://nawaat.org/portail/2010/09/17/the-internet-freedom-fallacy-and-the-arab-digital-activism/">quelle</a>)</p> <p>In diesem Sinne lasst uns das System debuggen, lasst und die bugs fixen und damit die Welt wie wir sie heute kennen in eine bessere Welt für morgen zu verwandeln.</p> <p>&#8220;Ihr werdet euch noch wünschen wir seien politik verdrossen.&#8221;<br /> &#8211; Max Winde auf twitter</p> <p>Vielen Dank </p>nospam@nospam.com (scusi)Fri, 18 May 2012 10:31:42 -0000https://scusiblog.org/?p=4422get activekommentarthis blogzitatzum drüber nachdenkenef-magazin: Politiker und der Euro: Gemeinsam übers Kuckucksnesthttp://ef-magazin.de/2012/05/18/3530-politiker-und-der-euro-gemeinsam-uebers-kuckucksnest<p><em>Neues aus dem europäischen Irrenhaus</em></p> <p><em>von <a href="http://www.ef-magazin.de/autor/axel-bc-krauss">Axel B.C. Krauss</a></em></p> <p>Die Währungsunion nimmt momentan immer rasanter die Form einer schmelzenden Uhr wie aus Salvador Dalís berühmtem Gemälde „Die Beständigkeit der Erinnerung“ an. Nicht nur die Geschwindigkeit, mit der unerfreuliche Nachrichten über die finanzielle Lage einzelner europäischer Staaten einander die Klinke in die Hand geben, ist beängstigend – auch so mancher Vorschlag aus politischem und finanzwirtschaftlichem Munde zur „Eindämmung“ der längst durch Europa stürzenden Pleitewelle dürfte bei vielen Zeit-Mitinsassen für starkes Kopfkratzen oder Ratlosigkeit sorgen. </p> <p>So ließen Bundeskanzlerin Merkel und der frischgebackene französische Präsident Hollande bei ihrem ersten Treffen kräftig das Phrasenstanzwerk quietschen, als seien die Zukunftsaussichten so rosig wie ein neugeborenes Ferkel. Man sei ganz doll für einen Verbleib Griechenlands in der Zone, sprach sich für eine doch bitte auch weiterhin bestehende europäische Bereitschaft aus, dem schwer schlagseitigen Land mit „zusätzlichen Wachstumsmaßnahmen“ (Hollande) zu helfen – ja welche „zusätzlichen“ denn? Schließlich gab es bisher keine erfolgreichen, es wären also die ersten – möchte zum Wohl Europas zusammenarbeiten, sehr schön, will gemeinsam für ein stabil-gesund-solide-nachhaltig blühendes Wachstum sorgen, zerbricht sich gemeinsam den Kopf, strengt sich gemeinsam an und lächelte nach all den gemeinsam verzapften „Heile-Heile-Gänschen“-Glückskekssprüchen gemeinsam fröhlich in die Kameras. Nach der Pressekonferenz soll es beim&#160; – der Leser errät es sicher schon: gemeinsamen – Abendessen zum Nachtisch auch Käse mit Trauben gegeben haben. Paaat. Oder wie in Roland Emmerichs Katastrophenschinken „2012“ Schauspieler John Cusack über Politiker frotzeln durfte: „When they tell you not to panic – that´s when you run“.</p> <p>Genau das passiert derzeit in Griechenland: Dort gibt es gerade einen Bank Run. Laut ...</p>nospam@nospam.comFri, 18 May 2012 10:29:00 -0000http://ef-magazin.de/2012/05/18/3530-politiker-und-der-euro-gemeinsam-uebers-kuckucksnestef-magazin: Occupy-Bewegung: Die 99 und die 1http://ef-magazin.de/2012/05/18/3529-occupy-bewegung-die-99-und-die-1<p><em>Nur freie Marktwirtschaft zwingt die Reichen, zu dienen statt zu herrschen</em></p> <p><em>von <a href="http://www.ef-magazin.de/autor/daniel-james-sanchez">Daniel James Sanchez</a></em></p> <p>„Wir sind die 99 Prozent!“ Dieser Slogan der „Occupy Wall Street“-Demonstranten wurde als das einprägsamste Zitat des vergangenen Jahres bezeichnet. Jene, die sich hinter diesem Ausruf sammeln, machen dies aus Opposition gegen die schurkischen ein Prozent.</p> <p>Eine Handvoll dieser Protestler weiß, dass die Zugehörigkeit zu dem einen Prozent bedeutet, ein reicher Empfänger staatlicher Bailout-Gelder oder anderer Formen von Unternehmenssubventionen zu sein. Aber für die ökonomischen Gleichmacher in deren Reihen bedeutet es einfach, dass jemand zu reich ist. Sie sagen, das reichste ein Prozent des Landes bekommt mehr als seinen gerechten Anteil am Wohlstand der Gesellschaft, auf Kosten der 99 Prozent.</p> <p>Was auch immer man über die aktuelle Misere der 99 Prozent denken mag: Im Verlauf fast der ganzen Geschichte existierte die große Mehrheit der Bevölkerung unter wesentlich schlimmeren Umständen. In vorkapitalistischen Zeiten war das durchschnittliche Mitglied der ökonomischen 99 Prozent, sofern es genug Glück hatte die Kindheit zu überleben, zu einem Leben aus Knochenarbeit und Armut verurteilt, ständig am Rande von Hunger, Krankheit und Tod.</p> <p>Die einzigen Individuen, die kein so erbärmliches Leben führten, waren in der Vergangenheit die des „einen Prozents“. Dieses ökonomische eine Prozent war nahezu identisch mit dem Staat. Dieser bestand aus den französischen Königen, den englischen Lords, den römischen Senatoren, den ägyptischen Wesiren und den sumerischen Tempelpriestern. Die Mitglieder dieser Elite lebten in olympischem Prunk: Diener, die auf Abruf zur Verfügung standen, soviel Essen wie sie sich nur wünschen konnten, geräumige Häuser, eine Fülle von Schmuck und eine unglaubliche Menge an Freizeit.</p> <p>Und natürlich ging ...</p>nospam@nospam.comFri, 18 May 2012 10:22:00 -0000http://ef-magazin.de/2012/05/18/3529-occupy-bewegung-die-99-und-die-1Bavaria for Ron Paul: Zu Risiken und Nebenwirkungen von Short-ETFshttp://bavaria-for-ron-paul.blogspot.com/2012/05/zu-risiken-und-nebenwirkungen-von-short.html<div class="posterous_autopost"><div class="p_embed p_image_embed"> <a href="http://getfile6.posterous.com/getfile/files.posterous.com/fabio-bossi/8WO7F1wG3fSMVw0Ny3skyQgynteARR8vGq9M8SCZ1fjlprbF4l2wiCCw1eBv/typ3.jpg"><img alt="Typ3" height="399" src="http://getfile7.posterous.com/getfile/files.posterous.com/fabio-bossi/jBBf0T454Sd0bg5Uhel6dnUNiCEndxti4mGxmBtviSC3IBzkdDFELKyzQ347/typ3.jpg.scaled.500.jpg" width="500" /></a> </div> <p> </p><div align="justify">Quelle: <a href="http://www.onvista.de/fonds/charts/performance.html?ID_INSTRUMENT=18036183&amp;TIME_SPAN=50M&amp;VOLUME=0&amp;ID_EXCHANGE=KAG&amp;TYPE=LINE&amp;SCALE=rel&amp;DISPLAY_TYPE=LINE&amp;SUPP_INFO=0&amp;AVG1=0&amp;AVG2=0&amp;ID_NOTATION_COMP1=193757&amp;ID_NOTATION_COMP3=0&amp;ID_NOTATION_COMP4=0#chart_01">http://www.onvista.de/fonds/charts/performance.html?ID_INSTRUMENT=18036183&amp;TIME_SPAN=50M&amp;VOLUME=0&amp;ID_EXCHANGE=KAG&amp;TYPE=LINE&amp;SCALE=rel&amp;DISPLAY_TYPE=LINE&amp;SUPP_INFO=0&amp;AVG1=0&amp;AVG2=0&amp;ID_NOTATION_COMP1=193757&amp;ID_NOTATION_COMP3=0&amp;ID_NOTATION_COMP4=0#chart_01</a><p></p> Die obige Graphik zeigt die Entwicklung des <b>STOXX® EUROPE 600 BANKS SHORT DAILY ETF</b> von <b>DB-X-Tracke</b>r im Vergleich zu seinem Referenzindex. Letzterer hat gerade einen neuen 5-Jahres-Tiefpunkt erreicht, die 32 größten europäischen Banken sind also billiger als zum bisherigen Höhepunkt der Finanzkrise 2008/2009. Der Preis des inversen ("Short") ETF ist dagegen nichtmal halb so hoch wie damals, obwohl er prinzipiell ja das Spiegelbild seines Referenzindexes abbilden sollte. Das ist kein Fehler sondern eine Folge der sogenannten Pfadabhängikeit des Short-ETFs (mehr dazu, inkl. finanzmathematischer Formeln hier: <a href="http://www.idc-ag.de/ETF_Studie.pdf">http://www.idc-ag.de/ETF_Studie.pdf</a>). Die ETF-Anbieter weisen auch darauf hin und DB-X-Tracker hat bspw. extra das Wörtchen "Daily" in den Produktnamen aufgenommen, um klarzustellen, dass der Short-ETF nur auf <i>Tagesbasis </i>die inverse Wertentwicklung abbildet. Bei längeren Haltedauern kumulieren sich die Differenzen, wie der Chart anschaulich verdeutlicht.<br /> </div></div><div class="blogger-post-footer"><img alt="" height="1" src="https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8613186554726121580-7729203410578522083?l=bavaria-for-ron-paul.blogspot.com" width="1" /></div>noreply@blogger.com (Fabio Bossi)Fri, 18 May 2012 10:04:10 -0000http://bavaria-for-ron-paul.blogspot.com/2012/05/zu-risiken-und-nebenwirkungen-von-short.html